Einsteins erste Hundeleine hat circa zwei Wochen gehalten. Immerhin.

Sein erstes Halsband und die erste Leine erhielt Einstein noch von seinen Züchtern. Wir waren sehr dankbar, dass wir ihn gleich mit kompletter Startausrüstung bekamen. Insbesondere in den ersten Wochen war das Halsband für Einstein immer wieder auch Spielobjekt. Wurde daran gezogen, empfand er das als Aufforderung zum Spiel und begann, daran zu zerren und darauf herum zu beißen.

Wie eine solche Hundeleine nach zwei Wochen aussieht, kann man sich vorstellen: Zerfetzt, zerfasert und mit ersten Schwachstellen, die demnächst zu reißen drohen.

Hat ihre besten Tage gesehen: Einstein erste Leine

 

Zeit für eine neue Leine. Wir haben bei der Neuen darauf geachtet, dass das dazu passende Halsband etwas breiter ist. Da wir beim Leinengehen Korrekturen über den Zug an der Leine auf das Halsband übertragen, kann sich bei einer bereiteren Leine der Druck besser verteilen. Er bleibt aber dennoch intensiver als bei einem Geschirr, wo sich jeder Zug komfortabel auf die gesamte Geschirrfläche verteilt und damit in der Wirkung zum Teil verpufft.

Ja, ich weiß, wegen der Frage „Halsband oder Geschirr“ werden Kriege geführt. Glaubenskriege.  Ich möchte mich an diesen Kriegen nicht beteiligen. Wir haben uns für das Halsband entschieden, können die Argumente für ein Geschirr dennoch gut nachvollziehen. Ein Friedensangebot   🙂

Die neue Leine ist aus Leder und hat bisher einen bemerkenswerten Nebeneffekt: Einstein hat in den letzten Tagen kein einziges mal darauf herum gebissen, als sie angelegt war. Ob es daran liegt, dass sie etwas breiter und dicker ist? Oder am Material (Leder)? Oder an der Farbe (eher schlichter Naturton statt Neonfarbe)?